Logo Stadtkapelle Tulln Bildleiste
HomeKontaktSitemapImpressum

Der Probesaal und die Räumlichkeiten der Stadtkapelle Tulln

Musikerheim / Vereinsräume / Probesaal

Die Stadtkapelle Tulln ist als Mieter mit 3 Vereinsräumen im Erdgeschoss und einem Archiv im Obergeschoss des ehem. Kapuzinerklosters - der nunmehrigen Musikschule - untergebracht. Als Probesaal dient der im ehemaligen Innenhof des Klosters eingebaute 140 m2 große Kapuzinersaal.

Für das gesellige Zusammensein vor- und nach Proben bzw. Veranstaltungen, hat die Stadtkapelle den größten Ihrer Räume mit einer Bar, einer Relaxecke und zahlreichen anderen Raffinessen ausgestattet (siehe Abbildungen unten).

Nach mehreren -- mehr oder weniger geeigneten, bzw. notdürftigen Unterbringungen fand sich, mit Wohlwollen der Stadtgemeinde Tulln, dort der idealle Standort im Zentrum der Stadt (Im Gebäude des ehem. Kapuzinerkloster, das in der Bevölkerung besser als Wurstbauernhaus - benannt nach einem Greißler, der das Anwesen 1876 kaufte - bekannt ist.).

Bar im Musikerheim Bar im Musikerheim mit Preisgalerie Relaxecke für überanstrengte Musiker Teil des Probesaals bei einer Registerprobe Teil des Probesaals bei einer Registerprobe von oben

Die Revitalisierung des ehemaligen Kapuzinerklosters

1994 entschloß sich die Stadtgemeinde Tulln für die Revitalisierung des Geländes um folgenden Institutionen eine neue Heimat zu geben:
  • Der Musikschule
  • Dem Kindergarten II
  • Der Stadtkapelle Tulln
  • Der Volkshochschule Tulln
  • Dem Briefmarkenclub
  • Dem Kameradschaftsbund
Luftaufnahme des Areals, wie es sich heute präsentiert
Das großflächige Areal in der malerischen Umgebung des Stadtgrabens und des Stadtturms wurde zwischen 1995 und 1996 in die heutige Form gebracht.
Die Gesamtumbaukosten dafür betrugen 2,6 Millionen Euro.
Am 4. Mai 1996 erfolgte die offiziellle Schlüsselübergabe an die darin beherberten Institutionen.
Das Areal im Dezember 1944 Das Areal heute aus einer ähnlichen Perspektive

Vormalige Unterbringungen

Zwischen 1962 und 1980
Proberaum zwischen 1962 und 1980 in der ehemaligen KaserneMangels geeigneter Räumlichkeiten, war die Kapelle damals im ersten Stock des Kasernennordtraktes (bis 1807 Kloster), des heute als Minoritenkloster bekannten Gebäudes, untergebracht.

Der Stadtkapelle, die damals noch unter der Bezeichnung Blasmusikkapelle Tulln agierte, stand darin ein einziger Raum zur Verfügung, der in keiner Weise den Ansprüchen hinsichtlich Größe, Akustik, Organisation und Aufbewahrung genügte. So kam es, dass nichteinmal alle Musiker gleichzeitig proben konnten.

Heute ist das Gebäude weithin als Museums - und Ausstellungsgebäude bekannt und der dort geschaffene Minoritensaal als Ort für kulturelle und zahlreiche andere Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken.
Zwischen 1981 - 1996
Nach Fertigstellung des Bundesschulzentrums bot die Stadtgemeinde unter der Führung von BGM Edwin Pircher überraschend zum 20 jährigen Bestandsjubiläum geeignete Räumlichkeiten in der Volksschule II (Frauentorgasse) an. In Eigenregie adaptierte die Stadtkapelle die Räume und übersiedelte im Dezember 1980 in das neue Musikerheim. Dem großem Engagement der Musiker ist es zu verdanken, dass so ein Vor- und Abstellraum, ein Aufenthaltsraum mit Bar und ausreichenden Sitzgelegenheiten, ein Büro mit Archiv und natürlich ein Probesaal, indem etwa 40 Musiker platz fanden endstand. Endlich konnten sich die Musiker auch abseits von der Probenarbeit in einer entspannten Atmosphäre zusammensetzen ohne an jeder Ecke an irgendetwas oder irgendjemanden anzustoßen.
Vor der Revitalisierung des ehem. Kapuzinerklosters und unserer Übersiedlung ins heutige Musikschulgebäude/Musikerheim
Auf Grund des Wachstums der Stadt und den stetig zunehmenden Schülerzahlen in der Musikschule musste diese immer häufiger Unterrichtseinheiten in anderen Gebäuden insbesondere aber in anderen Schulen abhalten. Auch die räumlichen Kapazitäten der in der Volkschule II beheimateten Stadtkapelle wurden bis an Ihre Grenzen ausgeschöpft. Dies und auch der gestiegene Raumbedarf der Volksschule II, sowie der Stadtkapelle Tulln waren wohl letzlich ausschlaggebend dass die Stadtgemeinde unter BGM KR Wilhelm Stift eine für die genannten Institutionen geeignete Lösung mit hohem Synergieeffekt finden mußte. 1994 entschloß sich die Stadtgemeinde daher zur Schaffung geeigneter Räumlichkeiten im ehemaligen Kapuzinerkloster, das vor dem Umbau für Sozialwohnungen und einen Kindergarten verwendet wurde. Im grünen Innenhof fanden ab und an auch Freiluftkonzerte statt. Mit der Ausführung wurde das Tullner Planungsbüro Dipl.-Ing. Monika und Dipl.-Ing. Dr. Franz Binder beauftragt. Der zügige Umbau in ein modernes vielseitiges Kulturzentrum begann 1995 und wurde 1996 erfolgreich fertiggestellt.